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Ich begrüße Sie auf den Internetseiten meiner Praxis für Logopädie in Schonungen.

Für Interessierte und fachlichen Rat Suchende bietet diese Internetseite Informationen rund um das Thema Logopädie.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen werden von mir beraten, untersucht und behandelt.



Schauen Sie sich doch einfach hier um und machen sich ein Bild von meiner Arbeit und der Praxis. Bei Fragen rufen Sie mich bitte an oder schreiben Sie mir eine E-Mail.

Praxis

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Anfahrt

Die Praxis befindet sich in Schonungen direkt an der B26 und ist verkehrsgünstig nahe Schweinfurt gelegen. Von der A70/Ausfahrt Schonungen erreicht man die Praxis über die B303 und die B26 in ca. 5 Autominuten. Von Schweinfurt aus benötigt man auf der B26 auch etwa 5 Minuten.

Parkplätze befinden sich direkt vor der Praxis.

Störungsbilder

Der folgende Abschnitt stellt einige logopädische Störungsbilder vor.

Sprachentwicklungsstörungen

Eine Sprachentwicklungsstörung ist eine zeitliche und/oder inhaltliche Abweichung von der normalen Sprachentwicklung im Kindesalter. Dabei kann es zu Auffälligkeiten in folgenden Bereichen kommen

  • Aussprache
  • Erwerb und Gebrauch der Grammatik
  • Einschränkungen im Sprachverständnis/ Wortschatz
  • Kommunikationsfähigkeit ( z.B. Blickkontakt, Rollenspiel, Regelspiel, ...)

Sprachentwicklungsstörungen treten isoliert oder in Kombination mit anderen Störungsbildern auf, wie Störungen der Sprechorgane (z.B. Lippen- Kiefer- Gaumenspalte), Hörstörungen, Sehstörungen, Störungen der Motorik oder globale Entwicklungsstörungen (z.B. Autismus, geistige Behinderung).

Wann sollte ich mein Kind untersuchen lassen?

Stellen Sie ihr Kind beim Kinderarzt, HNO-Arzt, oder Facharzt für Phoniatrie und Pädaudiologie spätestens vor, wenn ...

... ihr Kind im 1. Lebensjahr

  • nicht auf Geräusche reagiert
  • keinen Blickkontakt aufnimmt
  • das Lallen einstellt und verstummt

... ihr Kind um den 1. Geburtstag

  • einfache Aufträge nicht versteht
  • keine ersten Worte spricht
  • kein sprachliches Imitationsverhalten zeigt

... ihr Kind mit 2 Jahren

  • den Eindruck vermittelt, dass es Sie nicht versteht
  • deutlich weniger als 50 Wörter spricht
  • nicht anfängt, Zweiwortsätze zu bilden

... ihr Kind mit 3 Jahren

  • einfache Geschichten nicht versteht
  • noch keine Dreiwortsätze bilden kann
  • nur von Ihnen verstanden werden kann

... ihr Kind mit 4 Jahren

  • einfache Inhalte nicht wiedergeben kann
  • oft unverständlich spricht
  • grammatikalisch falsche Sätze spricht

Stimmstörungen (Dysphonien)

Stimmstörungen können organisch oder funktionell bedingt sein und bei Erwachsenen und Kindern auftreten. Sie stehen immer in engem Zusammenhang mit Faktoren der Persönlichkeit und des Umfeldes. Sie können durch Veränderungen im Stimmklang, in der Stimmmelodie, in der Belastbarkeit und durch Missempfindungen bis hin zu Schmerzen gekennzeichnet sein.

Ursachen können sein:

  • funktionell bedingt – durch Gewohnheit erworben, Veranlagung, durch Überlastung erworben, psychogen
  • organisch bedingt – entzündliche Erkrankungen ( z.B. Kehlkopfentzündung ), organische Veränderungen der Stimmlippen ( z.B. Schreiknötchen ), traumatische Veränderungen des Kehlkopfes, Stimmlippenlähmungen, Lippen-Kiefer-Gaumen-Segel-Fehlbildungen, Entfernung des Kehlkopfes

Symptome können sein:

  • heisere, raue, gepresste oder verhauchte Stimme
  • eingeschränkte stimmliche Belastbarkeit
  • Veränderung der Stimmlage ( zu hoch, zu tief ), Tonhöhe und -umfang
  • gestörte Sprechatmung
  • Räusperzwang, Reizhusten
  • Druck- und Schmerzempfindung
  • fehlende stimmliche Kommunikationsfähigkeit

Poltern

Poltern ist eine Störung des Redeflusses, die durch mangelndes Störungsbewusstsein, verkürzte Aufmerksamkeitsspanne, Störung der Wahrnehmung und der Artikulation sowie Formulierungsstörungen gekennzeichnet ist. Poltern betrifft alle Modalitäten der Sprache (Lesen, Schreiben, Rhythmus, Musikalität) sowie das Verhalten im Alltag.

Symptome können sein:

  • überhastete, schnelle Sprechweise
  • undeutliche Aussprache
  • Auslassungen von Silben
  • Wiederholen von Silben, Wörtern und Satzteilen
  • kurze Aufmerksamkeitsspanne mit daraus folgender schlechter Konzentrationsfähigkeit
  • Wahrnehmungsstörung im sensorischen Bereich
  • mangelndes Störungsbewusstsein

Näseln (Rhinophonie)

Näseln bezeichnet eine Störung des Stimmklanges durch eine zu geringe ( Rhinophonia clausa = geschlossenes Näseln ) oder übermäßige ( Rhinophonia aperta = offenes Näseln ) Nutzung des nasalen Raumes. Rhinophonien treten als Störungen bei Lähmungserscheinungen des Gaumensegels, bei Lippen-Kiefer-Gaumen-Fehlbildungen oder als funktionelle Störung auf.

Symptome:

  • geschlossenes Näseln: Der Ausschluss der Resonanzräume im Nasen-Rachenraum beeinträchtigt den Stimmklanghinsichtlich der Laute „m“, „n“, „ng“.
  • offenes Näseln: Es entweicht zu viel Luft beim Sprechen durch die Nase.
  • Rhinolalie: Durch einen fehlenden Verschluss des Nasen-Rachenraumes, z.B. bei Lippen-Kiefer-Gaumen-Fehlbildungen, kommt es zu einer Veränderung der Aussprache – insbesondere der Konsonanten

Schluckstörungen bei Erwachsenen(Dysphagien)

Schluckstörungen sind Beeinträchtigungen oder Behinderungen des Schluckens und / oder der oralen Nahrungsaufnahme. Sie entstehen durch strukturelle Veränderungen im Mund- und / oder Halsbereich oder durch neurologische Störungen. Die meisten Patienten leiden sehr unter den Symptomen einer Schluckstörung. Teilweise gelingt die Nahrungsaufnahme nur mit großen Schwierigkeiten. Die Patienten verschlucken sich häufig, weil sie die Nahrung z.B. nicht mehr ausreichend zerkleinern bzw. nicht genau spüren können, ob der Mund schon leer ist, oder ob noch Reste im Mund verblieben sind.

Ursachen können sein:

  • Schlaganfall
  • degenerative Erkrankungen ( z.B. Amyotrophe Lateralsklerose, Multiple Sklerose, Parkinson, Demenz)
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Operationen im Kopf-/Halsbereich
  • Intubationsschäden

Symptome können sein:

  • Austritt von Speichel und / oder Nahrung aus der Mundhöhle
  • eingeschränkte Zungen- und Kieferbeweglichkeit
  • ein Druck- oder Kloßgefühl im Hals
  • Würgen während des Schluckakts
  • eingeschränkte Kehlkopfbewegung
  • Nahrung bleibt im Rachen hängen
  • Verschlucken mit Husten, Niesen, Würgen und/oder Erbrechen
  • gurgelnde Stimme, als Hinweis auf unbemerktes Verschlucken

Schluckstörungen können zu Fehl- oder Mangelernährung führen und somit lebensbedrohlich werden. Lebensgefahr kann auch bestehen, wenn durch falsches Schlucken Nahrungsreste in die Luftröhre gelangen.

Stottern

Unter Stottern versteht man Störungen im Sprechablauf, wobei die Ursache bis heute noch ungeklärt ist.

Symptome können sein:

  • unfreiwillige Wiederholungen von Lauten, Silben und Wörtern
  • Dehnungen von Lauten und/oder Blockierungen von Wörtern
  • Begleitsymptome: Sprechangst, Vermeidungsverhalten, Körpermitbewegungen und Einschieben von Füllwörtern. Diese resultieren aus dem Versuch, die eigentlichen Stottersymptome zu überwinden und sind erlernt.

Art und Ausmaß des Stotterns ist situationsabhängig und können großen Schwankungen unterworfen sein. Stotternde Menschen leiden sehr häufig unter ausgeprägtem Störungsbewusstsein.

Myofunktionelle Störung

Bei einer myofunktionellen Störung ist das Zusammenspiel der Gesichts-, Zungen- und Kiefermuskulatur (orofazialer Bereich) gestört. Die einzelnen Muskeln im Mund- und Gesichtsbereich können zu stark oder zu schwach ausgebildet sein.

Symptome können sein:

  • Mundatmung / offene Mundhaltung
  • interdentale Zungenruhelage ( Zunge liegt vermehrt zwischen den Zähnen)
  • Zahnfehlstellungen ( z.B. offener Biss ), Kieferanomalien
  • gestörter Schluckablauf ( Die Zunge drückt beim Schlucken gegen die Frontzähne oder liegt
  • zwischen den Zähnen. Dabei kommt es häufig zu einem grimassenartigen Zusammenziehen der Gesichtsmuskeln. )
  • Beeinträchtigung der Lautbildung, insbesondere der Zischlaute / s / z / x / sch /

LRS / Lese-Rechtschreib-Schwäche

Lese-Rechtschreibschwäche ist eine sogenannte Teilleistungsstörung. Das bedeutet, die Intelligenz der betroffenen Kinder ist in der Regel normal bis überdurchschnittlich, während die Lese-Rechtschreib-Fertigkeiten unter dem Durchschnitt liegen. Die betroffenen Kinder haben Probleme mit der Umsetzung der gesprochenen zur geschriebenen Sprache und umgekehrt.

Ursachen für eine Lese-Rechtschreibschwäche können sein:

  • Genetische Veranlagung
  • vorausgegangene Sprachentwicklungsverzögerung
  • Probleme in der Wahrnehmung und Unterscheidung einzelner Sprachlaute (z.B. sch-ch, o-u)
  • Visuelle Wahrnehmungsstörung
  • räumliche Orientierungsstörung
  • umweltbedingte Ursachen

Symptome können sein:

  • Auslassen, Verdrehen oder Hinzufügen von Wörtern oder Wortteilen ( kann beim Lesen und/oder Schreiben auftreten )
  • niedrige Lesegeschwindigkeit
  • Ersetzen von Buchstaben, Silben und Wörtern
  • Startschwierigkeiten beim Vorlesen, langes Zögern oder Verlieren der Zeile im Text
  • Vertauschen von Wörtern im Satz oder von Buchstaben in den Wörtern
  • Schwierigkeiten bei Doppellauten

Ebenso können Probleme im Leseverständnis auftreten, die sich in der Unfähigkeit äußern, Gelesenes wiederzugeben, aus Gelesenem Schlüsse zu ziehen oder Zusammenhänge zu sehen

Dysarthrie

Dysarthrie bezeichnet Störungen des Sprechens als Folge verschiedener neurologischer Erkrankungen, wie z.B. Parkinson-Syndrom Schädel-Hirn-Trauma Multiple Sklerose.

Symptome können sein:

  • vermehrter oder verminderter Speichelfluss
  • gestörte Atemkontrolle ( in Ruhe, beim Sprechen )
  • eingeschränkte Beweglichkeit von Zunge, Lippen, Gaumensegel und Kiefer
  • undeutliche, verwaschene Aussprache
  • Näseln
  • veränderter Stimmklang
  • eingeschränkte Sprechmelodie
  • veränderte Lautstärke
  • veränderter Sprechrhythmus

Sprechapraxie

Sprechapraxie bezeichnet Störungen der Planung der Sprechmotorik, wobei fast immer eine Kombination mit einer Aphasie besteht.

Symptome können sein:

  • Auffälligkeiten in der Lautbildung mit hoher Variabilität der Fehler
  • Suchbewegungen während des Sprechens
  • deutliche Sprechanstrengung

Artikulationsstörung (Dyslalie)

Eine Artikulationsstörung (Dyslalie) liegt dann vor, wenn einzelne Laute oder Lautverbindungen nicht korrekt ausgesprochen werden. Dabei können die betreffenden Laute entweder ganz ausgelassen, durch andere ersetzt oder „verzerrt“ gebildet werden. Bei einer Dyslalie ist nur das Sprechen beeinträchtigt, nicht jedoch das Sprachsystem als Solches in Bezug auf Wortschatz, Grammatik und Satzbau.

Die am häufigsten betroffenen Laute sind:

  • / sch / : Das Kind sagt z.B. „Sule“ statt „Schule“
  • / r / : Das Kind sagt z.B. „Legen“ statt „Regen“
  • / g / : Das Kind sagt z.B. „Dabel“ statt „Gabel“
  • / k / : Das Kind sagt z.B. „Tüche“ statt „Küche“
  • / s / : Beim Laut / s / ist die Zunge zwischen oder an den Zähnen ( „Lispeln“)

In der kindlichen Sprachentwicklung sind Lautauslassungen, -ersetzungen und -verzerrungen bis zu einem gewissen Grad normal. Bis zum 5. Geburtstag sollte der Lauterwerb ( bis auf das „s“ ) beim Kind abgeschlossen sein, Auffälligkeiten über diesen Zeitpunkt hinaus sollten von einem Kinderarzt und/oder HNO-Arzt abgeklärt werden.

Ursachen können sein:

  • allgemeine Entwicklungsstörungen /-verzögerungen /-behinderungen
  • Hörstörungen
  • Störungen der Mundmotorik
  • genetisch bedingte Krankheiten/Syndrome ( z.B. Down-Syndrom, Lippen-Kiefer-Gaumen-Segel-Fehlbildungen)

Aphasie

Aphasie bedeutet im Allgemeinen „Sprachverlust“ oder „Sprachlosigkeit“. Durch einen Schlaganfall oder Unfall verliert der Betroffene seine normale Sprachfähigkeit, d.h. Er ist erheblich eingeschränkt, seine Gedanken und Gefühle zu äußern. Häufig bestehen auch Schwierigkeiten im Verstehen, Lesen und Schreiben. Das Denken und Wissen sind nicht beeinträchtigt. Aphasiepatienten könne Zusammenhänge begreifen und die Realität wahrnehmen, lediglich die Sprache ist gestört.

Ursachen können sein:

  • Schlaganfälle
  • Schädel-Hirn-Taumata
  • Hirnoperationen
  • Hirntumore
  • cerebrale entzündliche Prozesse
  • degenerative Erkrankungen ( z.B. Alzheimer )

Symptome können sein:

  • Wortfindungsstörungen ( Schwierigkeiten beim Benennen von Gegenständen )
  • Verwechslungen von Wörtern, Wortneuschöpfungen
  • Satzabbrüche, Verkürzung von Sätzen
  • stockende, angestrengte Sprache / übersteigerte Redeweise
  • Sprachverständnisstörungen
  • Schwierigkeiten beim Schreiben und Lesen ( falsche Buchstaben )

Fragen & Antworten

In dieser Rubrik finden Sie ein paar Antworten auf häufig gestellte Fragen. Ist Ihre Frage nicht dabei, schicken Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie einfach an.

Wer verordnet eine logopädische Therapie?

Ärzte aus z.B. folgenden Fachrichtungen: Kinderarzt, HNO-Arzt, Hausarzt, Kieferorthopäde, Neurologe

Wie kann man sich für eine logopädische Behandlung anmelden?

Die logopädische Therapie wird vom behandelnden Arzt verschrieben. Danach vereinbaren Sie mit mir einen Termin. Beim persönlichen Erstgespräch lernen Sie die Praxis kennen, es wird eine Diagnostik durchgeführt und ein Behandlungsplan erstellt.

Wie lange dauert eine Therapie?

In der Regel verschreibt der behandelnde Arzt 10 Therapiesitzungen. Wenn diese abgeschlossen sind, wird bei Bedarf ein Folgerezept ausgestellt. Die Therapiedauer bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beträgt 30, 45 oder 60 Minuten.

Wer übernimmt die Kosten?

Mit einer ärztlichen Verordnung werden bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Kosten von der Krankenkasse getragen. Bei Erwachsenen fällt ein Eigenanteil an, soweit Sie nicht davon befreit sind.

Sind Hausbesuche möglich?

Selbstverständlich komme ich nach einer ärztlichen Verordnung auch zu Ihnen nach Hause. Ich besuche Sie auch im Alters- oder Pflegeheim. Die Hausbesuche sind im Raum Schonungen und Umgebung möglich.

Impressum

Tina Fester-Schleifer
staatlich anerkannte Logopädin
Mitglied des Deutschen Bundesverbandes für Logopädie e.V.

Anschrift:
Praxis für Logopädie - Tina Fester-Schleifer
Hauptstraße 37
97453 Schonungen

E-Mail: info@logopaedie-fester.de
Internet: http://logopaedie-fester.de

Telefon: 09721-9781320
Fax: 09721-9781321

Inhaltlich Verantwortlicher (gem. § 55 II RStV): Tina Fester-Schleifer

Berufsbezeichnung: Staatlich geprüfte Logopädin, verliehen in Deutschland, Mecklenburg-Vorpommern

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